Am 04.Novemeber 2019 fand nun zum zweiten Mal gemeinsam mit der Stiftung „Wege zur Qualität“ ein Seminartag im Hypozentrum Sauerlach statt. Thema war diesmal der Umgang mit Eigenverantwortung im Zusammenwirken einer Aufgabengemeinschaft.

Was bedeutet es für den Einzelnen in einer Aufgabengemeinschaft zu arbeiten?
Mit dieser Frage haben sich Mitarbeiter der Schwienbacher Gruppe und der Firma ME Mayerhofer GmbH im Seminar „Wege zur Qualität“ ausführlich beschäftigt.

Wie auch beim ersten Seminartag Anfang des Jahres, ging es um neue Handlungsansätze speziell für Unternehmen, bei denen der Umgang mit Menschen im Vordergrund steht. Ganz spezifisch ging es um die Frage: Wie kann man das individuelle Arbeiten und Handeln des Einzelnen am besten mit der Gesamtheit der Aufgabengemeinschaft zusammenbringen?

Zunächst lernten die Seminarteilnehmer 12 Gestaltungsfelder kennen, die verschiedene Einflussgrößen auf die Leistungsfähigkeit einer Arbeitsgemeinschaft haben können. In der Gruppe wurden diese dann einzeln betrachtet und jeweils Regelungen und Grundsätze beschrieben, die sich ergeben, wenn Menschen zusammenarbeiten. Außerdem wurde besprochen, wie diese zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen. Erarbeitet wurde zum Bespiel das Zusammenspiel zwischen „Eigenverantwortung“ und der „Verantwortung aus Erkenntnis“ und wie diese in der Zusammenarbeit eingesetzt werden können.

Eigenverantwortliches Handeln

Wie das eigenverantwortliche Handeln des Einzelnen und die Arbeitsgemeinschaft zusammen „auf einen Weg“ geführt werden können, erfuhren die Teilnehmer im nächsten Seminarthema: Die „Dynamische Delegation“ und der „soziale Dreischritt“. Dabei ist der Soziale Dreischritt die Basis der Delegation und aller Zusammenarbeit. Sie ist das übergeordnete Muster bzw. die zugrundeliegende Struktur.

Die Dynamischen Delegation soll es der Aufgabengemeinschaft ermöglichen, einzelne Mitarbeiter mit dem Erfüllen einer Aufgabe in Eigenverantwortung zu betrauen. Damit diese individuell ausgeführt werden kann und gleichzeitig eine gute Zusammenarbeit im Team gelingt, soll das Muster des sozialen Dreischritts angewandt werden. Die eigenverantwortliche Aufgabe wird so in den Kontext der Arbeitsgemeinschaft integriert.

Rückblick und Rechenschaft

Nicht nur Handeln, sondern auch zurückblicken. Um das eigene Handeln zu reflektieren, wurde den
Seminarteilnehmern diese Vorgehensweise vorgestellt. Welche Wirkung hatte mein Handeln beim Gegenüber, aber auch bei mir? Was hat sich verändert? Welche Entwicklungstendenzen zeigen sich? Durch diese Fragen soll die Wahrnehmungsfähigkeit geschärft und dadurch Veränderungen und Entwicklungen erkannt und/oder angeregt werden.

Den Weg zur Qualität gefunden?

Am Anfang des Seminars wurde das mögliche Ziel festgelegt, sich auf ein Verfahren für den Umgang mit persönlicher Verantwortung zu einigen. In einem abschließenden Gespräch wurde angeregt darüber diskutiert, wie sich die vorgestellten „Tools“ im Arbeitsalltag anwenden lassen. Das Feedback zu „Wege zur Qualität“ fiel danach durchweg positiv aus. Ganz konkret hat sich eine Initiativgruppe gegründet, die gerade anstehende und aktuelle Gestaltungsthemen im Unternehmen entwickelt und moderiert. Die aufgeführten Hilfsmittel des Seminars können auf diesen Weg führen und als Werkzeuge in einer Arbeitsgemeinschaft genutzt werden.

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